Wir müssen über Ziele reden!

Zum neuen Jahr hast du dir schon über deine persönlichen und unternehmerischen Ziele Gedanken gemacht? Das ist gut, andernfalls kannst du das jederzeit angehen, da das Thema Zielsetzung nie an Bedeutung verliert und dich immer begleiten wird.

Für die Werbekonzeption ist es sehr wichtig, das die Ziele klar formuliert und gesetzt sind, um auf diese Ziele, die weiteren Maßnahmen auszurichten!

Wie werden Ziele eingeteilt?

Den Unternehmenszielen werden alle weiteren Ziele, wie Marketing-, Kommunikations- und Werbeziele untergeordnet. Alle Ziele können noch einmal nach verschiedenen Aspekten eingeteilt werden: kurz-, mittel-, langfristige Ziele, quantitativ und qualitative Ziele oder auch monetäre und nicht-monetäre Ziele.

Abb. modifiziert aus Schneller/Wendt „Kommunikationspolitik“

Ein Marketingziel ist ein angestrebter Zustand, der vor allem durch den Einsatz der absatzpolitischen Instrumente (Produktpolitik, Preispolitik, Verkaufsförderung, Werbung, persönliche Akquisition) erzielt werden soll.

Die Marketingziele werden in zwei Grundkategorien unterteilt: die marktökonomischen Marketingziele (quantitativ), wie Marktanteilsziele oder die Zahl der Kunden sowie die marktpsychologischen Marketingziele (qualitativ), wie unter anderem die Einstellung der Kunden (Vertrauen, Zuverlässigkeit, Image).

Gerade bei noch wenig bekannten Unternehmen, wird oft zunächst das Hauptaugenmerk auf die marktökonomischen Marketingziele gelegt: Die Steigerung der Bekanntheit in der Zielgruppe.

Die Kommunikationsziele ordnen sich den Marketingzielen unter und beschreiben konkret, welche kommunikativen Aufgaben aus den einzelnen Zielen entstehen. Auch hier gibt es eine Unterteilung in psychologische Kommunikationsziele und ökonomische Kommunikationsziele. Zu den psychologischen Kommunikationszielen zählen unter anderem die Markenbekanntheit sowie die Markensympathie. Zu den ökonomischen Kommunikationszielen zählen unter anderem die Absatzsteigerung sowie die Erschließung neuer Märkte.

Das war nun die Theorie! Jetzt geht es in die Praxis.

Wie werden Ziele SMART formuliert?

S                     = spezifisch
M                    = messbar
A                     = ausführbar
R                     = realistisch
T                     = terminierbar

Nehmen wir das Beispiel „Bekanntheit in der Zielgruppe auf Facebook steigern“:

Spezifisch: Wer ist die Zielgruppe? Wer ist involviert?
Messbar: Um wie viele neue qualitative Fans geht es? 5? 10%?
Ausführbar: Wie viel kann ich dafür investieren? Wird eine Kampagne genutzt? Wie viel Werbebudget habe ich?
Realistisch: Ist die gewünschte Zahl wirklich erreichbar?
Terminierbar: Bis wann soll das Ziel erreicht sein? Ende der Woche? Ende des Monats? In einem Jahr?

„Im ersten Quartal des Jahres 2016 möchte ich die qualitativen Fans auf meiner Facebook-Seite um 10% steigern. Meine Zielgruppe sind Frauen, im Alter von XX, mit Kindern und Interesse an XXX. Dazu starte ich eine Werbeaktion für mein Produkt XX und veranstalte ein Gewinnspiel, bei dem sie kreative Ideen zu einem neuen Slogan posten sollen. Dadurch erreiche ich viele Kommentare und somit eine höhere Reichweite und Interaktion. Wodurch potenzielle neue Fans auf meine Seite aufmerksam werden, da auch sie sich für dieses Thema interessieren. Die Aktion werde ich über unsere Webseite, den Newsletter, Flyer in den Geschäften und Facebook-Werbung bewerben. Für die Aktion stelle ich X.XXX mehr Budget zur Verfügung, sodass meine Mitarbeiter X und X die Aktion gut planen können. Sie sind für die Aktion, mit Vorbereitung und Nachbereitung fünf Monate verantwortlich. In der Nachbesprechung, werden wir anhand von Statistiken sehen, wie die Aktion verlaufen ist und ggf. weitere Ideen sammeln.“

Dies kann ein Beispiel für die Formulierung von Zielen sein. In denen auch jeder Beteiligter viele Informationen und das Vorgehen bereits herauslesen kann.

Auf was möchtest du dich 2016 konzentrieren? Welches deiner Ziele möchtest du in den nächsten Tagen aktiv angehen?

Schreibe doch gern einen Kommentar dazu!

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